Die 5a als Künstlerinnen und Künstler in der Kochsmühle in Obernburg
Am 20.11.2025 durfte die Klasse 5a der Georg-Keimel-Mittelschule Elsenfeld einen Vormittag in der Kochsmühle in Obernburg verbringen, um sich dort im Kulturwochenherbst mit den Werken der Künstlerin Julia Belot auseinanderzusetzen.
Wir starteten bei nasskaltem und windigem Wetter zusammen mit Beate Klug und unserer Klassenlehrerin Michaela Kohler zu Fuß nach Obernburg. Dort erwartete uns schon Frau Bernhard, die uns erst einmal durch die Ausstellung führte.
Von ihr erfuhren wir, dass die in Russland geborene Künstlerin Julia Belot Kunst und Biologie studiert hatte. Deshalb hat sie einen genauen Blick auf die Natur. Sie malt realistisch mit Ölfarben Tiere und Menschen, vor allem mit Kindern. Wenn man die Bilder betrachtet, hat man das Gefühl, man könnte in das Fell einer gezeichneten Katze direkt hineingreifen, weil alles so echt aussieht.
Dann erklärte uns Frau Bernhard, mit welchen Farben und mit welcher Vorgehensweise wir endlich auch zur Ölkreide greifen durften. Nach einer kurzen Frühstückspause wählte jedes Kind ein Bild aus, mit dem es sich beschäftigen wollte. Dann durften alle ein großes Papier und Ölkreiden nehmen und sich in ein Bild vertiefen. Dabei musste entschieden werden, welcher Ausschnitt gemalt werden sollte.
Manche waren am Anfang unsicher, mit der Zeit wuchs aber die Zuversicht. Mit großer Konzentration und viel Freude widmeten sich alle nun der Arbeit.
Im letzten Schritt wurden mit einem Pinsel und Wasser noch die Farben vermalt und das Bild damit fertiggestellt.
Alle unsere Werke werden nun in das Landratsamt gebracht, wo die besten, die in insgesamt ungefähr 30 Arbeitsgruppen entstanden sind, ausgesucht und im Foyer des Landratsamts ausgestellt werden. Vielleicht ist auch eines von unseren dabei, das wäre doch schön!
Danach kommen die Werke an unsere Schule. Wir hoffen, dass wir sie beim nächsten Schulfest allen, die sich dafür interessieren, zeigen können.
Große Freude machte uns, dass wir selbst entscheiden durften, welches Bild wir nachzeichnen möchten. Auch die Verwendung der Ölkreiden war toll.
Wir danken Frau Bernhard für die gut verständliche Erklärung der Ausstellung und dafür, dass sie uns half und gute Ratschläge hatte, wenn wir nicht weiterkamen.
5a, Beate Klug (pädagogische Mitarbeiterin) und Michaela Kohler (Klassenleitung)